Plastikschwemme in Gewässern und Meeren 164 Fragen der GRÜNEN an die Landesregierung

Einen großen Fragenkatalog zum Thema Plastikmüll in Gewässern und Meere hat die grüne Landtagsfraktion der niedersächsischen Landesregierung geschickt. „Plastikmüll und Mikroplastik landen in immer größeren Mengen in unsere Gewässer sowie Nord- und Ostsee. Plastikmüll stellt eine zunehmende Gefahr für Pflanzen, Tiere aber auch für uns Menschen dar.

Wir wollen von der Landesregierung mit 164 Fragen detailliert wissen, wie die Lage aussieht und was die GroKo tut, um diese Mengen deutlich einzudämmen“, erklärt die regionale grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz (Leer/Borkum).

Janssen-Kucz: „Das Problem ist: Plastik ist nicht abbaubar und gelangt aus vielen Quellen in die Umwelt. Sogar Kosmetik und Reinigungsmittel enthalten inzwischen Mikroplastik und auch Klärschlamm kann mit Plastik belastet sein. Das ist gesundheitsschädlich für alle Lebewesen. Wir müssen dringend handeln.“ Nicht verwunderlich sei, dass Deutschlands Gewässer in einem schlechten Zustand sind, wie die EU kürzlich bemängelt hatte.

Daher begrüßt die Grünen-Politikerin ausdrücklich die Iniative von BUND und den Inseln Norderney, Spiekeroog und Juist, die Inseln plastikfrei zu machen: „Ein tolles und vorbildliches Projekt, dass hoffentlich viele Nachahmer findet“.

Die Antworten der Landesregierung werden im Herbst erwartet.

Die kompette Anfrage: grosse-anfrage-plastikmuell-gruene-18-01197