In Emden sind alle Menschen willkommen. Wir leben Vielfalt und gestalten Orte zum Ankommen und Sein.
Wir wollen eine Stadt, die Menschen Räume gibt und in der alle, unabhängig von Alter, Herkunft,
Geschlecht, möglicher Behinderung, sexueller Orientierung und Glauben gleichwertig sind und frei
leben dürfen.
Teilhabe und eine offene Gesellschaft beginnen bei Barrierefreiheit. Diese wollen wir in der ganzen Stadt
sicherstellen. Wir feiern Multikulturalität und unterstützen Angebote zum Austausch auf Stadt- und
Quartiersebene, wie u.a. die Interkulturelle Woche. Wir wollen die Gleichstellungsstelle stärken, eine
Antidiskriminierungsstelle einführen und Beratungsangebote schaffen – mit einer klaren Haltung gegen
Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit. Zudem wollen wir die Täterarbeit als Teil des Gewaltschutzes
ausbauen.
Wir fördern queere Jugend- und Bildungsarbeit und die Beratung und Selbsthilfe rund um sexuelle und
geschlechtliche Identität. Für Geflüchtete soll Emden weiterhin ein sicherer Hafen bleiben. Dazu gehört
für uns, konsequent die Schritte der Initiative Seebrücke – schafft Sichere Häfen zu gehen. Die bisherigen
Beratungsangebote der Stadt wollen wir erhalten und aktiv kommunizieren.
Für junge Menschen wollen wir mehr möglich machen: Sie brauchen zunächst eigene Räume, drinnen
und draußen, die sie selbstbestimmt gestalten können. Freizeitorte wie Schwimmbäder und Kinder-/
Jugendtreffs wollen wir sichern und besser erreichbar machen. Bestehende Orte wie Schwanenteich,
Uphuser Meer, Skatepark und Calisthenics-Anlage wollen wir ausbauen und barrierefrei gestalten. Wir
wollen barrierefreie Spielplatzlösungen umsetzen, offene Sportplätze, begleitet durch Streetwork,
anbieten, und Sprayflächen für alle schaffen – nicht nur für Profis. Vor allem wollen wir die
Jugendbeteiligung in der Gestaltung unserer Stadt stärken – mit klaren Entscheidungsspielräumen für
das Jugendparlament und regelmäßigen außerparlamentarischen Einbeziehung engagierter
Jugendlicher.
Wir setzen uns ebenso für die Belange der älteren Menschen ein. Insbesondere ist es uns wichtig, dass die
Mobilität und Aufenthaltsqualität innerhalb der Stadt auch im Alter gewährleistet ist. Ebenso müssen
wichtige Angebote, wie z.B. Banken und Grundversorgung, in den Stadtteilen erhalten bleiben, um auch
für ältere Menschen gut erreichbar zu sein. Wir setzen hierbei auch auf aktive Mitarbeit im
Seniorenbeirat der Stadt, weil dort die Anliegen dieser Altersgruppe besprochen werden.
Wir wollen, dass Menschen in Emden weiterhin und verstärkt füreinander einstehen. Dazu ist es wichtig,
dass wir Vereine stützen, stärken und einbinden, und die Ehrenamtsagentur weiter fördern. Wir wollen
Strukturen und Räume für Integration, Austausch und Alltagshilfe fördern, etwa Stadtteiltreffs und
Quartiersmanagement. Zudem wollen wir die Studierenden an der Hochschule Emden/Leer einbinden
– mit Wohnraum und guten Übergängen in lokale Arbeit.
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